Webnews | | | 19.08.2019

Kranke Schweinemast

  • #0 Heliodator 11.05.2009
    Bill Engdahl fr den Kopp-Verlag ber Pandemie, WHO und giganteske Schweinemast

    'Nach Gewicht gerechnet produziert ein Schwein im Durchschnitt drei Mal so viel Fkalien wie ein erwachsener Mensch. Wie die Landwirtschaftsorganisation GRAIN berichtet, hat das Auftreten grodimensionierter industrieller Viehzuchtbetriebe in Nordamerika den idealen Nhrboden fr das Auftreten und die Verbreitung von neuen hochvirulenten Influenza-Typen geschaffen [...] Das Problem, so betonen Tietz und andere Kritiker der Umweltverschmutzung durch die CAFOs, liegt nicht in den einfachen Schweineabfllen per se, sondern darin, dass diese Abflle enorme Mengen an Antibiotika und toxischen Chemikalien enthalten, die bei Smithfield Foods und hnlichen industriellen CAFO-Betrieben zur Effizienz-Maximierung eingesetzt werden. [...] Sie werden anfllig fr Infektionen und in solch engen Quartieren verbreiten sich Mikroben, Parasiten oder Pilze, nachdem sie ein Schwein befallen haben, wie die Kobolde auf die gesamte Population. Entsprechend werden die Fabrikschweine mit riesigen Mengen Antibiotika und Impfstoffen vollgepumpt, sie werden mit Insektiziden eingenebelt. Ohne diese Wirkstoffe ? Oxytetrazyklin, Draxxin, Ceftiofur, Tiamulin ? wrden sie wahrscheinlich an Krankheiten eingehen. Deshalb bleiben die Schweine so lange in diesen industriellen Produktionsanlagen, bis sie schlielich geschlachtet werden. Wenn ein Schwein, das kurz vor der Schlachtung steht, krank wird, dann spritzen ihm die Arbeiter oft so viele Medikamente wie ntig, dass es noch auf eigenen Beinen ins Schlachthaus wanken kann. So lange wie ein Schwein laufen kann, darf es legal geschlachtet und als Fleisch verkauft werden. Smithfield Foods hat seine Schweine-CAFOs in andere Lnder verlagert, in denen die Umweltbestimmungen weniger strikt geahndet werden, wie beispielsweise Rumnien, Polen und natrlich das lndliche Mexiko.'
  • #1 Heliodator 26.12.2013  
    Schweine sind weder dreckig, noch Kannibalen, noch fressen sie ihren eigenen Kot. Das kommt nur in Massentierhaltungsstllen vor. Natrlich gehalten (also in freier Wildbahn, nicht eingesperrt in kleine Buchten) sind Schweine sehr saubere Tiere. Die Kotstelle wird soweit wie mglich weg vom Essensplatz eingerichtet.

    Sugende Ferkel werden praktisch nie zerdrckt, denn es ist ja genug Platz vorhanden. Mit Artgenossen lebt das Schwein in der Regel friedlich zusammen. Schweine sind reinliche Tiere, aber nicht die zu halbnackten Krppel gezchteten Kunstschweine der Massentierhaltung. Man zchtete ihnen brigens das Fell ab, damit sie mehr Fett ansetzen.

    Ursprngliche Rassen und Wildschweine suhlen sich zwar im Schlamm, um die Plagegeister wie Zecken, Mcken und anderes Ungeziefer los zu werden - aber das ist eher ein Zeichen fr Ihre Sauberkeit, nicht fr Dreckigkeit. Und Dreck fressen sie nur, wenn sie nichts anderes von homo sapiens bekommen!

    Und dann werden sie natrlich auch krank und mssen durch allerlei pharmazeutische Prparate aufgepppelt werden. - Die "Schuld" fr den Ruf der Unreinlichkeit des Schweins ist also ganz allein dem Menschen zu verdanken, der die Schweine in unnatrlicher Umgebung hlt und einsperrt. Das Problem ist also keineswegs das Schwein, sondern die verbrecherische Massentierhaltung.

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