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Chlorella-Tabs enthalten am meisten Chlorophyll, den grünen Schutzstoff der Natur. Das Chlorophyll wiederum ist dem Hämoglobin, dem roten Blutfarbstoff des Menschen, sehr ähnlich. https://nem-shop.ch/videos/chlorella---wirkung-gegen-toxine


🚀Zeolith ist ein Naturheilmittel: Es ist ein Gesteinsmehl, und das Gestein kommt in der Natur vor 🗻. Man kann es daher weder synthetisieren, noch monopolisieren, deshalb besteht kein Interesse für die Pharma-Industrie.

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Warum natürliche Nahrungsergänzungmittel die bessere Wahl sind

Aus dem Supermarkt oder der Apotheke bekommt man oft Produkte mit sehr vielen Füllstoffen, und oft sind sie schlecht dosiert und enthalten synthetischen Vitamine die nicht optimal vom Körper aufgenommen werden.

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🍒Vitamin C ist für Raucher von besonderer Bedeutung: Das Vitamin wird bei dieser Risikogruppe schnell verbraucht.
Beim Rauchen verbraucht der Körper sehr viel Vitamin C durch oxidativen Stress: Freie schädliche Radikale können nicht schnell genug abgebaut werden. Vitamin C schützt als Radikalfänger die Zellen und Gefässe vor Infektionen und Erkrankungen.

Eine Zigarette kann bis zu 30 mg Vitamin C verbrauchen, wodurch die Vitamin C-Reserven sehr schnell abgebaut werden. Der Vitamin C-Bedarf ist somit mehr als doppelt so hoch als der von Nichtrauchern.

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Wissen

Pflanzen-Rechte ? eine fruchtbare Provokation

(21.01.2012) Heute werden Pflanzen manipuliert, sie werden patentiert und beliebig instrumentalisiert ? wie Maschinen oder Sachen. Doch neueste Forschung belegt, dass Pflanzen über verblüffende Fähigkeiten verfügen und auf vielfältige Weise mit ihrer Umgebung interagieren und kommunizieren - von Florianne Koechlin.

Bei der Limabohne kennen die Forschenden über 100 Duftvokabeln.

Bei der Limabohne zum Beispiel kennen die Forschenden über 100 Duftvokabeln. Wird sie von einem Frassfeind angegriffen, produziert sie Abwehrstoffe ? und warnt gleichzeitig ihre Freundinnen mit einem Duftstoff vor der Gefahr. Dann produziert sie andere Duftstoffe, mit denen sie Nützlinge anlockt. Dabei ist besonders erstaunlich: Sie kann nicht nur erkennen, DASS an ihr gefressen wird, sondern auch, WER an ihr frisst. Wird sie von Spinnmilben angegriffen, lockt sie Raubmilben an. Fressen Raupen an ihr, zieht sie mit einem etwas anderen Duft Schlupfwespen an, welche die Raupen parasitieren. Sie holt sich also den jeweils geeigneten Bodyguard! Forschende fanden heraus, dass eine Pflanze ihre Frassfeinde am Speichel ?schmecken? und erkennen kann.

Pflanzen lernen aus Erfahrungen und können sich erinnern. Sie haben ein Immunsystem. Ihre Wurzeln können auf geheimnisvolle Weise zwischen Selbst und Nicht-Selbst unterscheiden, eine Eigenschaft, die bisher dem Gehirn zugeordnet wurde.

Mich hat diese phantastische Welt der Pflanzen in den Bann gezogen. Ich habe mich deshalb auf den Weg gemacht zu denjenigen, die ihrem Geheimnis näher zu kommen versuchen: Ich besuchte Bauern in Oesterreich und Indien, die dank einzigartiger Vielfalt üppige Erträge erwirtschaften; ging zu Forschenden in Universitätslabors, die mit modernsten Methoden die frappanten Sprachkenntnisse der Pflanzen untersuchen und unterhielt mich mit Forschern, die bei den Gewächsen sogar nervenähnliche Strukturen orten. Ich war bei intuitiv Wissenden, die sich auf Pflanzen einlassen und deren Vitalität zu ergründen suchen und fragte Kunstschaffende, wie in der Malerei neue Zugänge zu Pflanzen gefunden werden können.

Das wirklich faszinierende an meinen Recherchen ? sie sind Thema des soeben erschienenen Buches ?PflanzenPalaver? - war, dass da ein neues, sehr viel komplexeres Bild der Pflanze zusammenwächst. Doch was sind die Konsequenzen?

Zusammen mit einer Gruppe von Fachleuten versuchten wir, uns Pflanzen von verschiedenen Seiten her zu nähern und aus dem neu entstandenen Pflanzenbild heraus Thesen zu formulieren und nachGrenzen zu suchen. Entstanden sind die ?Rheinauer Thesen zu Rechten von Pflanzen?.

Vorsichtig versuchten wir, Pflanzen-Rechte zu formulieren. Damitmeinten wir natürlich nicht, dass Pflanzen nicht mehr gegessen oderin anderer Weise verwendet werden dürfen. So wenig wie die den Tieren zugestandenen Rechte bedeuten, sie grundsätzlich aus dem Ernährungskreislauf auszuschliessen.

Doch Pflanzen sollen ein Recht auf Fortpflanzung haben. Die Terminatortechnologie , bei der sie gentechnisch steril gemacht werden, verstösst gegen dieses Recht. Pflanzen sollen ein Recht auf Eigenständigkeit haben. Das könnte bei der Hors-sol-Tomate (erdelose Tomate) verletzt sein, die Nährstoffe und Wasser per Tropfen-zähler erhält, bis zu acht Meter lang wird und keinerlei Möglichkeit hat, ein eigenständiges Leben zu führen. Dazu kommen Rechte auf das Überleben der eigenen Art, auf genetische Vielfalt, auf respektvolle Forschung und auf Nichtpatentierung.

Natürlich ist es schwierig, herauszufinden, wo die Grenzen in unseren Handlungen den Pflanzen gegenüber überschritten werden. Pflanzen können sich an sehr viele Manipulationen anpassen, ohne dass sie ein Zeichen geben, wo ihre Grenzen sind. Das war aber bei Tieren nicht viel anders, vor dreissig Jahren, und trotzdem sind Tiere heute keine Sachen mehr; sie haben eine Würde und auch gewisse Rechte.

Die Frage nach Wesen und Würde der Pflanze eröffnet uns einen neuen Argumentationsstrang gegen eingefahrene Denkmuster. Sie bietet neue Argumente gegen die industrielle Landwirtschaft (samt Agro-Gentechnik) über die weiterhin wichtigen Risiko-, Umwelt- und sozioökonomischen Debatten hinaus: Pflanzen sind keine Sachen.

Es sind uns die (wissenschaftlichen) Argumente abhanden gekommen, welche Pflanzen auf eine beliebig manipulier- und patentierbare Sache reduzieren. Pflanzen sind um ihrer selbst willen zu achten; wir haben ihnen gegenüber Verpflichtungen.Und es gibt auch bei ihnen Grenzen der totalen Instrumentalisierung.

Die Pflanzenwelt ist aus evolutionärer Sicht beispiellos erfolgreich: Pflanzen machen rund 98% der gesamten Biomasse aus. Und wir hängen existenziell von ihnen ab. Doch wir zerstören unsere Existenzgrundlage in nie da gewesenem Ausmass. Pflanzen zu respektieren ist also auch eine Form menschlicher Überlebensstrategie.

Wir brauchen ein neues Verständnis der Ko-Evolution mit den Pflanzen, die uns auf Zellebene auf Grund der gemeinsamen Evolution viel ähnlicher sind als bisher angenommen.

Wir sind ganz am Anfang dieser aufregenden und provozierenden Diskussion. Erste Annäherungen, erste Metaphern, erste Denkanstösse sind formuliert ? die Diskussion um ein neues Bild der Pflanze liegt in der Luft. Wir haben die Chance, von unserer Seite her innovative Vorschläge einzubringen. Auch darin besteht der Charme der Rheinauer Thesen.

Die Rheinauer Thesen finden Sie auf www.blauen-institut.ch



Kommunikation: Pflanzen kommunizieren via Duftstsoffe miteinander und mit andern Lebewesen. Beispiel: Von der Limabohne sind etwa 100 Duftstoffvokabeln bekannt. Wird sie von Frassinsekten angegriffen, kann sie mit Duftstoffen Nützlinge herbeilocken. Bei Spinnmilbenbefall lockt die Limabohne mit speziellen Düften Raubmilben herbei, welche die Spinnmilben fressen. Wird sie von Raupen angegriffen, sendet sie eine etwas andere Parfumvariation aus, die Schlupfwespen anzieht. Die Limabohne erkennt den Schädling an dessen Speichel. Sie ?schmeckt? also am Speichel, wer gerade daran ist, an ihr zu fressen. Dann produziert sie den Duftstoff, der den passenden ?Bodyguard? anlockt. (Arimura et al., 2005; Kost und Heil, 2006; Witzany, 2006)

Unterirdische Kommunikation: Pflanzen kommunizieren auch unter der Erde. Von Waldbäumen ist bekannt, dass ihre Wurzeln mit Wurzelpilzen, den sogenannten Mykorrhizen, ein riesiges unterirdisches Kommunikationsnetz bilden, eine Art WWW ? Wood Wide Web. Dieses WWW scheint mindestens ebenso gross wie das Volumen des Waldes über der Erde. (Wiemken und Boller, 2002)

Lernen und erinnern: Pflanzen lernen aus Erfahrungen und können sich erinnern. Beispiel: Wenn die Wurzeln einer jungen, wachsenden Pflanze einer niedrigen Salzkonzentration ausgesetzt werden, kann die Pflanze später in Salzkonzentrationen überleben, die normalerweise tödlich für sie sind. Die Erfahrung der Wurzel wird auf die ganze Pflanze übertragen: Die junge Pflanze lernt, sich an eine Salzlösung anzupassen. Die Pflanze erinnert sich Monate oder Jahre danach an diese Erfahrung und kann darum in hohen Salzkonzentrationen überleben. (Trewavas,2003; Tafforeau et al., 2006)

Unterscheidung Selbst-Nichtselbst: Wurzeln können zwischen ?Selbst? und ?Nicht-Selbst? unterscheiden. Sie achten während ihres Wachstums darauf, andern Wurzeln der eigenen Pflanze nicht zu nahe zu kommen. Die Wurzeln einer erwachsenen Erbsenpflanze konkurrieren sich also nicht. Wird aber ein Erbsenkeimling der Länge nach aufgetrennt, so dass zwei genetisch identische Pflanzen entstehen, erkennen die Wurzeln der einen Pflanze diejenigen des ?Zwillings? bald als ?nicht-selbst? und beginnen, vermehrt Wurzeln in dessen Bereich hineinwachsen zu lassen. Forschende vermuten, dass die Pflanze bisher unbekannte, nicht-genetische Fähigkeiten besitzt, zwischen Selbst und Nicht-Selbst zu unterscheiden. Dies aber wird oft als Merkmal einer Gehirnleistung gewertet. (Gruntman und Novoplansky, 2004)

Immunsystem: Pflanzen haben ein Immunsystem, um Pathogene abzuwehren, mit gleichen oder ganz ähnlichen chemischen Molekülen wie beim tierischen Immunsystem. Bei höheren Tieren besteht das Immunsystem aus zwei Komplexen, dem ?acquired immune system? (acquired: erworben) und dem ?innate immune system? (innate: angeboren). Das ?innate immune system? wurde auch bei Pflanzen gefunden. (Hayashi et al., 2001)

Nervenähnliche Strukturen: Zur internen Kommunikation benutzen Pflanzen elektrische Aktionspotenziale, vergleichbar mit Reizleitungen in Nervenzellen von Tier und Mensch. Die Aktionspotenziale erreichen eine Geschwindigkeit von bis zu 20cm/s, vergleichbar mit Geschwindigkeiten in Nerven niederer Tiere, aber um Grössenordnungen langsamer als bei Säugetieren. Bei Pflanzen wurden zudem viele Moleküle entdeckt, die Neurotransmittern von Tier und Mensch ähneln. Pflanzen produzieren auch viele neuronal aktive Substanzen (zB Nikotin, Coffein, Heroin etc). Etliche Forschende vermuten bei Pflanzen nervenähnliche Strukturen und eine Art diffuser Kommandobereich nahe der Wurzelspitzen. Solche neuronalen Informationssysteme ermöglichen die schnellsten und effizientesten Antworten auf Umweltveränderungen. (Baluska et al. 2006; Baluska et al., 2004; Murch, 2006)

Empfindungen? Für eine Empfindungsfähigkeit von Pflanzen gibt es keine wissenschaftlichen Belege. Es gibt Indizien, nicht aber eine ganze Indizienkette. Heute zu behaupten, sie könnten nichts empfinden, ist nach den vielen neuen Erkenntnissen genau so spekulativ wie das Gegenteil. Es ist uns die Gewissheit abhanden gekommen, den Pflanzen eine Wahrnehmungsfähigkeit abzusprechen. Immerhin wurde die Pflanze bisher in ihren Fähigkeiten, die Umwelt wahrzunehmen, weit unterschätzt.



Florianne Koechlin ist Autorin von:
PflanzenPalaver, Belauschte Geheimnisse der botanischen Welt
und
Zellgeflüster. Streifzüge durch wissenschaftliches Neuland
Lenos Verlag
beide Bücher sind über REINSAAT zu beziehen

Florianne Koechlin
Biologin u . Autorin
www.blaueninstitut.ch

 

Lesen Sie hierzu auch: Der Krameterhof von Sepp Holzer aus der Rubrik Wissen.

 

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